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Rendite-Risiko-Verhältnis beachten

Mindestens ebenso beachtenswert wie die Wertentwicklung einer Investmentfondsanlage ist das Risiko, mit dem der Ertrag erkauft wurde. Die so genannte Volatilität ist die Schwankungsbreite des Fondswertes. Je höher die Volatilität, um so höher ist die Wahrscheinlichkeit, mit dem betreffenden Investment Verluste einzufahren. Hier werden die Renditen nicht nur ins Verhältnis zum Risiko sondern auch zur durchschnittlichen Wertentwicklung des entsprechenden Marktsegmentes gesetzt.

Management und Strategie
Ebenso beachtenswert wie das Risiko einer Investmentfondsanlage sind das Management und die Strategie. Rating-Agenturen wie Moodys analysieren beispielsweise nur Investmentfonds, deren Management mindestens zwei Jahre Erfahrung im Bereich Investment aufweisen. Zudem wird die Anlagestrategie auf Vernünftigkeit und Ausgewogenheit analysiert. Die Rating-Agenturen erhalten zu diesem Zweck einen tiefen Einblick in das Anlagekonzept der Fondsgesellschaft, das normalerweise unter das Betriebsgeheimnis fällt.

Wer analysiert werden will, muss bezahlen
Da ein gutes Fondsrating für die betreffende Investmentgesellschaft als Marketinginstrument eingesetzt werden kann, verlangen die Rating-Agenturen viel Geld für eine Analyse. Dies hat für den Privatanleger den Vorteil, dass er für eine entsprechende Auskunft, die entweder per Internet oder Anruf zu bekommen ist, nichts bezahlen muss. Eine Auskunft erteilt auch der jeweilige Fonds-Anbieter. Den lukrativen Markt der Ratings teilen sich größtenteils die US-amerikanischen Agenturen Moody's und Standard & Poor's.

Von Finanztest empfohlen: 6.000 Geschlossene Beteiligungen und Investmentfonds ohne Ausgabeaufschlag
Finanztest berichtete: "Interessant können für Profikäufer auch Anbieter wie Fondsvermittlung24.de sein." Denn: "Freie Fondsvermittler sind für Schnäppchenjäger meistens die beste Einkaufsadresse. Denn bei ihnen herrscht immer Schlussverkaufsstimmung. Im Vergleich zu Direktbanken und Discountbrokern ist ihr Rabatt auf den Ausgabeaufschlag für die meisten Fonds deutlich höher!"